Finthen hat jetzt seine eigene App

Finthen hat jetzt seine eigene App

Finthen – Man konnte David Weiß bei aller Sachlichkeit die Begeisterung und die gespannte Erwartung der Reaktionen der Gäste ansehen. In den letzten Tagen noch wurden unter Hochdruck die allerletzten Hindernisse beseitigt. Nun ist sie da, die App „meinFinthen“ und das zahlreich versammelte Publikum in der Gaststätte „Turnerheim“ teilte die Begeisterung des Firmenchefs der Lokalen Zeitung. Auch Barbara Petermann, Mitgeschäftsführerin des Medien Verlags Reiser und Gründerin der Zeitung vor 20 Jahren, ließ sich die Vorstellung nicht entgehen und sogar Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte war gekommen, ebenso Ortsvorsteher Herbert Schäfer.

„Finthen hat seine eigene App“, leitete David Weiß ein und fuhr humorig fort: „Was kommt als nächstes, Weltkulturerbe?“ Eine Sprache, die Ortsvorsteher Herbert Schäfer nur allzu gut versteht. Was diesen besonders freut: Die Finther App ist kurz vor der Gonsenheimer gestartet. Finthen first. Die Besonderheiten liegen darin, dass die Anwendung nicht nur sehr informativ, sondern auch zum Informationsaustausch geeignet ist. Gerne dabei waren daher auch die Vertreter des Gewerbevereins mit ihrer Vorsitzenden Katharina Gerstmann und die Vertreter der vier Finther Firmen, die die Entwicklung der App unterstützt haben.

Zielgruppe, so David Weiß, seien die Finther Bürger, die Vereine und natürlich das Gewerbe, das sich hier auch präsentieren könne und so entstehe insgesamt „ein Nachschlagewerk über den Stadtteil Finthen“. Information und Vernetzung, Nähe zur Verwaltung und schnelle Kontaktaufnahmemöglichkeit, Termine und wichtige Infos erfahren oder mitteilen, die Vorteile liegen auf der Hand und das sogar im Wortsinn. Mit dem Mängelmelder kann man zusätzlich Mängel an den Ortsvorsteher melden. Und die App ist kostenfrei für die Nutzer.

Entstanden ist ein modernes, zeitnahes und umfassendes Informationssystem. Ob „alteingesessen“, Neubürger, Besucher oder Gast, mit der meinFinthen-App hat jeder alles griffbereit, was er über Finthen wissen muss an einem Ort: Lokale Nachrichten, alle Informationen zu den Vereinen, wo gibt es was, wer hilft mir weiter – das alles findet man in der neuen Stadtteil-App.

Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte sagte: „Das ist eine Sache, die zunehmend wichtig ist für den Stadtteil. Die Zeiten, wo man die Leute mit dem Stadtplan durch die Stadt hat gehen sehen, sind vorbei. Das Smartphone hat die Vorherrschaft im Datenaustausch übernommen.“ Ortsvorsteher Herbert Schäfer erinnerte sich an die Anfänge der Lokalen vor 20 Jahren, als er nach dem Start in Drais forderte: „Wir wollen das auch.“ Katharina Gerstmann, Vorsitzende des Gewerbevereins, bezeichnete den Start als Signal an die Zukunft. Im Blick auf das 70-jährige Bestehen des Gewerbevereins im kommenden Jahr sagte Gerstmann: „Eine tolle Verknüpfung der Tradition mit so einer modernen App, da können wir in Finthen Vorreiter sein.“

Ab sofort kostenlos erhältlich: Bei Google Play oder laden im App Store.

Die wichtigsten Funktionen auf einen Blick:

  • Lokale Nachrichten, immer zeitnah und umfassend
  • Das Vereinsverzeichnis komplett und detailliert
  • Nützliches im Gewerbeverzeichnis und dem Marktplatz
  • Wissenswertes informativ aufbereitet unter den jeweiligen Institutionen
  • Wichtige Infos prompt und zuverlässig
  • Termine in kompletter Übersicht
  • Der Mängelmelder: eine bequeme Anlaufstelle für alles, was den Fintherinnen und Finthern auffällt.

Text: Helene Braun / Lokale Zeitung Mainz